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Maximierte Organisation

17.12.1999

Eine Plattform zur Maximierung der Selbstorganisation von Kulturbetrieben ist der Verein “KiG! – Kultur in Graz” (beteiligt sind Artophobia, Forum Stadtpark, Grazer Kunstverein, Kunst://abseitsvomnetz, nuoc nam dirdl’n, Radio Helsinki, Seegang und die Werkstadt Graz).

Sein Ziel ist eine bessere organisatorische Vernetzung untereinander und der Austausch von technischen und infrastrukturellen Ressourcen. So dass durch Koordination eine Optimierung der Kosten erreicht werden kann. Denn kontinuierliche Arbeit im Kulturbetrieb ist schwierig, weil die Subvention der öffentlichen Hand meist nur in Projektförderung besteht und es im Kunstbereich zumeist an betriebswirtschaftlichem Know-How fehlt.

Diese Problematik wird von den Subventionsgebern durchaus auch erkannt. Weshalb St:WUK und AMS (gemeinsam mit Land, Wirtschaftskammer und Stadt) diese arbeitsplatzschaffende Maßnahme fördern.

“Im Förderungsjahr erhalten die an KiG beteiligten Kulturbetriebe zum Großteil aus öffentlichen Mitteln geförderte Arbeitsstellen zuerkannt, die zur Konitnuität des organisatorischen Ablaufes innerhalb des Betriebes beitragen. Nach dem geförderten Jahr soll sich jede der Arbeitsstellen als fixer Bestandteil der Kulturbetriebe etabliert haben oder durch die erlangte Qualifikation zur Vermittlung an einen anderen, bevorzugt im Kulturbereich befindlichen, Arbeitsplatz führen.”

Durch die Vernetzung fällt es auch leichter bedarfsorientierte Kurse, die normalerweise sehr teuer sind, nun selbst zur organisieren und somit eine kostengünstige Fortbildung zu bieten.

Informationen (auch für interessierte Kulturvereine): http://kig.mur.at

 

(AUSZUG -> Neue Zeit Kultur vom 17.12.99)

Details

Datum:
17.12.1999