Kultur schafft Arbeit


Projektarbeitsplätze für Personen

Gerade im Kulturbereich gibt es viele Möglichkeiten, verschiedene Qualifikationen, Fähigkeiten und Kenntnisse einzusetzen und zu erweitern. Jedoch wird Kulturarbeit oft unter prekären Bedingungen geleistet. Kultur_in_Graz fokussiert das Anregen von Diskursen und die Bearbeitung von Themenkomplexen wie Arbeit und Kultur. Mit Hilfe des Beschäftigungsprojektes versucht Kultur_in_Graz konkret zu einer Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Kulturarbeit beizutragen.

Die Teilnahme am Projekt als BeschäftigteR kann den (Wieder)einstieg in den Kulturbereich unterstützen.

Ein regelmäßiges Einkommen und ein Mindestmaß an sozialer Absicherung aus der geleisteten Arbeit bilden eine existenzielle Basis. Die Möglichkeit, vor dem Hintergrund einer Organisation und einem Anstellungsverhältnis neue Kontakte zu knüpfen, kann für die Weiterentwicklung beruflicher Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten förderlich sein.

Arbeit

Kultur in Graz sucht gemeinsam mit Kulturinitiativen nach Tätigkeitsbereichen, die Kontakt- und Entwicklungsmöglichkeiten beinhalten. Das konkrete praktische Einarbeiten und das Aneignen neuer Kenntnisse wird am Arbeitsplatz bei einer Kulturinitiative durch die dort Tätigen angeleitet.

Kultur in Graz steht dabei als Unterstützerin zur Verfügung.

Beratung und Austausch

Während des ganzen Zeitraums bietet KiG! individuelle sozialpädagogische Begleitung laufender Arbeits- und Veränderungsprozesse sowie einschlägige fachliche Beratung an und organisiert regelmäßige Treffen der MitarbeiterInnen.

Weiterbildung

Während der Zeit als Projektangestellte_r können auch Fortbildungskurse besucht werden. Seminare externer Anbieter können finanziell unterstützt oder es kann auf das ‘hauseigene’ Kursangebot zurückgegriffen werden.

Das Kursangebot von Kultur in Graz umfasst für die Kulturarbeit nützliche Inhalte. Es entsteht in ständigem Austauschprozess mit Kulturschaffenden. Die Kurse selbst bringen Personen unterschiedlicher Positionen, Sparten und mit verschiedenem Vorwissen als Lernende zusammen. Dabei kann von den unterschiedlichen Erfahrungshintergründen profitiert und einiges an eigenen Kenntnissen und Können in die Kurse eingebracht werden. Auch entstehen bei den Seminaren neue Kontakte zwischen KulturarbeiterInnen, die intensiveren Austausch und Kooperationen nach sich ziehen können.

Projektarbeitsplätze für Kulturinitiativen

Es gibt immer was zu tun und zu fokussieren. Veranstaltungsorganisation, Mitgliederbetreuung, Koordination von Nutzer_innengruppen, Raumeinteilung, konzeptionelle Arbeiten, Ausstellungsbetreuung, Vermitllung, Auf- und Abbauarbeiten, Datenbankpflege, Haustechnik, Unterstützung in Organisation und Büroalltag, Öffentlichkeitsarbeit, Botendienste, Künstler_innenbetreuung, Fahrten etc. sind Beispiele für Arbeitsbereiche, die in den meisten Kulturbetrieben so anfallen.

Im Rahmen des Projektes können NPOs im Kulturbereich eine Projektstelle aufbauen und für die Umsetzung von Plänen und die eigene Weiterentwicklung nutzen.

Über diese befristeten durch Gelder des AMS geförderten Dienstverhältnisse können Arbeitnehmer_innen angestellt werden.
Das heißt, die Mitarbeiter_innen sind unfall- und krankenversichert, finden regelmäßige Eingänge am Konto vor und haben alle Rechte und Pflichten von Angestellten – das bedeutet vor allem, sie können in Ruhe und ohne akute existenzielle Sorgen tätig sein. Und für Arbeitgeber_innen ist das alles durch die hohe Förderung und das Übernehmen der Abwicklung aller notwendigen Formalitäten durch KiG! leistbar.

Es ist notwendig, rechtzeitig Kontakt aufzunehmen. Von der ersten Ausformulierung einer Stelle bis zum ersten Arbeitstag im Anstellungsverhältnis vergehen oft zwei bis drei Monate.

Für alle, die das noch nie gemacht haben – nur Mut! – ihr habt Gelegenheit, in eure Rolle als Arbeitgeber_in hineinzuwachsen – alles Formale läuft während der Befristung über uns und wir stehen euch tatkräftig zur Seite oder geben euch einfach Infos und Zugänge, wenn euch das lieber ist.