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SUMMARY:Taking Space
DESCRIPTION:Am letzten Wochenende im April treffen sich Künstler*innen des EU-Projekts Mobilise/Demobilise online und vor Ort in Graz und Malmö\, um gemeinsam mit ihren Kolleg*innen aus Aotearoa Neuseeland das Thema “Taking Space“ in hybriden Performance-Experimenten zu erforschen. Damit startet die zweite Projektphase der Kooperation von Teater Interakt (SE)\, Center for the Cultivation of Technology (DE)\, der internationalen UpStage Community und der neuen österreichischen Projektpartnerin KiG! Kultur in Graz. \nDie Idee von “Taking Space” wurde ursprünglich von den aktuellen Unternehmungen im Weltraum inspiriert\, von der kommerziellen Raumfahrt bis hin zum Bergbau auf dem Mond und anderen Planeten. Die Mobilisierung von Menschen im Weltraum überschreitet die nächste Grenze für die Kolonisierung\, Erforschung und Zerstörung\, und sie beginnt bereits – ohne gesetzliche Regulierungen und ohne aus der Geschichte zu lernen. Im Jahr 1966 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution mit dem Titel “Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten der Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums\, einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper”\, die unter anderem sicherstellen sollte\, dass die Erforschung und Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken und zum Nutzen aller Völker unabhängig vom Grad ihrer wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Entwicklung erfolgt. Doch schon jetzt ist klar\, dass geopolitische und kommerzielle Profitinteressen den Wettlauf um die Kolonisierung und Nutzung des Weltraums dominieren werden. \nHier auf der Erde umfasst das Themenfeld u.a. die “take back the night” (oder “reclaim the night”) Proteste der 1990er Jahre gegen Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe\, indigene Landrechtsbewegungen\, aber auch die aktuellen städtischen Protestbewegungen „Right to the City“ (Recht auf die Stadt)\, die gegen die neoliberale Hegemonie Ansprüche von Bewohner*innen an den städtischen Entwicklungen einfordern. Wie bereits bei den Mobilise/Demobilise Performances 2021 geht es aber auch um ökologische Zusammenhänge\, den durch den Klimawandel steigenden Meeresspiegel und nun auch um das Zusammenwirken der Gezeiten mit dem durch menschliche Eingriffe sich verändernden Mond. \nIn Graz wird zu altbewährten neuen Technologien gearbeitet – von der Mondreise Jules Vernes mit dem Ballon zum Mond bis hin zu den Wetterballons\, die neulich gerne ausser Kontrolle geraten. \nWährend des Worklab-Wochenendes werden wir diese und andere Ideen in UpStage und im realen Raum erforscht\, um gemeinsam Fähigkeiten\, Materialien und Ideen für die geplanten Aufführungen am Ende des Jahres zu entwickeln. \nBildrechte/copyright Ⓒ: Alexandra Gschiel
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LOCATION:Kultur in Graz\, Lagergasse 98A\, Graz\, 8020
CATEGORIES:Info und Diskussion,Workshop
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