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SUMMARY:queerograd 019 – queere Politiken
DESCRIPTION:“Queer politics versuchten\, die randständigen Positionen der offiziellen Identitätspolitik ins Zentrum zu rücken. Queer entstand also als eine neue Form der Bündnispolitik von sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Außenseiterinnen und Außenseitern\, die deshalb auch als »Regenbogenkoalition« bezeichnet und symbolisiert wurde. Die Bezeichnung »queer« wurde gewählt\, weil dieses Schimpfwort im Englischen ziemlich unbestimmt alle diejenigen meint\, die nicht in die Wertvorstellungen der moral majority passen. Die Selbstbezeichnung als »queer« hatte\, ähnlich wie bei den Wörtern »Schwuler«\, »Tunte«\, »Lesbe«\, »Krüppel«\, »Kanake«\, »Irrer«\, einen provokanten\, kämpferischen Charakter. Es verstörte das Publikum\, wenn sich die Diffamierten selbst so nannten\, und es nahm der Verletzung die Schärfe und kehrte den Spieß um in die Richtung\, aus der er kam.”\n(aus: VolkerWoltersdorff alias Lore Logorrhöe: Queer Theory und Queer Politics; UTOPIE kreativ\, H. 156 (Oktober 2003)\, S. 914-923) \nqueerness ist inzwischen dermaßen hip geworden\, dass viele irgendwie queer sein möchten. Queer ist im Lifestyle angekommen und verbreitet seine dekorativen Elemente im Partybetrieb\, der die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft unheimlich anzieht.\nAber ist das Projekt queer damit in der Mehrheitsgesellschaft angekommen? Sind seine Theorien der Gleichstellung in die Praxis übergegangen? Hat Diskriminierung aufgehört? Ist eine Abkehr von der dualistischen Gesellschaftsordnung sichtbar? \nDem Projekt queer werden im philosophischen Elfenbeinturm erkenntnistheoretische Schwachstellen nachgesagt\, die sozusagen schuld daran sein sollen\, dass queer zwar im Lifestyle auftaucht und wahrscheinlich auch schnell wieder daraus verschwinden wird\, aber als soziale Bewegung nachhaltig gescheitert ist!\nAber abseits dieses akademischen Streites werden die queer-feministischen Forschungsansätze in den Gesellschaftswissenschaften weiter vertieft und seine Politiken weiter vorangetrieben. \n  \nProgramm: \n***01.11. \n12:00 \nkwier in Graz – Gesprächsrunde \n18:00   Rundgang durch die Ausstellung mit:\nAdina Camhy\nAna Cigon\nAndrea Schabernack\nAndrea Schlemmer / Maki Stolberg\nMaria Schneider\nMarkus Pippan\nMasoud Razavy Pour\nMilosch\nNorbert Prettenthaler\nWalter Schaidinger \n20:00   Lau Lukkarila: Trouble (Performance) \n21:00   UnchecK (Konzert) \n22:00   Bosna (Konzert) \n****** \n***02.11. \n13:00   Rosa L: Das Un(ter)bewusste von Graz – “um das Verbrechen der Unachtsamkeit und Kälte zu vermeiden” (Stadtspaziergang) \n20:00   Veza Fernandez & Christina Lederhaas: HUNGER (Performance) \n21:00   PCCC*: Denice Bourbon und Josef Jöchl (Wiens erster politisch korrekter Comedy Club) \n22:00   Mutt/Mayr/Hackl (Konzert) \nmit Unterstützung von:\nFH Joanneum – Institut für Design und Kommunikation\nBockmoar
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