BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//KiG! - ECPv5.8.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:KiG!
X-ORIGINAL-URL:https://kulturingraz.mur.at
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für KiG!
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20140330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20141026T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20141030T213000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20141030T220000
DTSTAMP:20260427T103722
CREATED:20181116T114021Z
LAST-MODIFIED:20181116T115056Z
UID:7866-1414704600-1414706400@kulturingraz.mur.at
SUMMARY:Leni Kastl: Nacktes Sein – achtsame Selbstberührung
DESCRIPTION:Nacktes Sein – achtsame Selbstberührung\nPerformance und Videoinstallation\nLeni KastlDie Performerin* berührt absichtslos ihren* nackten Körper. Verbunden mit intuitivem Atmen gelangt sie* nach Möglichkeit in meditative Trance\, ein Ort\, wo es keine Worte mehr gibt. Indem das Publikum* Zeug*in wird\, kann es diesen Ort erahnen. Die Performerin* steht dabei für das „born naked“\, eine größtmögliche Annäherung an ein Sein ohne Bewertungen und Zuschreibungen. \nSich liebevoll selbst zu berühren\, wird schon Kindern* abgewöhnt. Schließlich berühren sich Erwachsene* meist zweckorientiert\, zur Körperpflege und gezielten sexuellen Stimulation\, die Freude am Fühlen mit der Haut wird vernachlässigt. Dadurch wird die Aufmerksamkeit vom Körpererleben hin zum Kopferleben gefördert und damit eine psychische Verfasstheit des Beschreibens\, Klassifizierens und Bewertens\, die Vorbedingungen des Hierarchisierens.\nSelbst/Berührungsübungen sind Bestandteil sexualtherapeutischer Modelle\, und bei Sexological Bodywork gibt es auch die Variante des „Witnessing“: Eine Person* lässt sich bei der Selbstberührung von einer anderen Person* zusehen und erfährt dadurch Würdigung und Anerkennung dieses Tuns. \nDie Absicht in dieser Performance liegt im umgekehrten Weg: Durch die öffentliche Selbstberührung und Gefühlsäußerung erfährt das Publikum* ein Angebot\, sich durch den bezeugenden Anblick des Ereignisses selbst berühren zu lassen.\nDie Performance schöpft aus einem sexologischen Konzept und die Berührung betrifft den gesamten Körper\, jedoch in dieser Ausführung ohne sexuelle Intention. \n* \nNaked Being – attentive self-touching performance and video-installation\nLeni Kastl \nLovingly touching oneself becomes a tabu early in childhood. As adults touch themselves to enter a purpose\, e.g. personal hygiene or tightly focused sexual stimulation\, the joy itself of touching one’s skin is neglected almost entirely. In this sense\, more importance is attached to intellectual than to sensual perception\, methods of describing\, classifying and evaluating are of social relevance\, which at the same time are preconditions of hierarchization. Self-touching exercises are part of sexual therapeutic models\, in Sexological Bodywork a variation of these models is\ncalled “Witnessing”: A person is watched by another person while touching him*herself\, and thereby experiences acceptance and appreciation of this action. The intention of this performance lies in an opposite direction: Self-touching and expression of feelings in a\nperformative way are understood as an offer to the audience\, to feel touched by the witnessing itself.\nThe performance draws from sexological concepts\, and touching affects the whole body\, but in this case\, without any sexual intentions. \n  \nLeni Kastl (AT)\, born 1963\, lives in southern Burgenland. Artist at every opportunity in the counter-cultural context\, especially in the area of Graz. She likes to work with means of the superficially friendly and harmless. Art interventions in recent years were contributions to Christopher Street Day\, Human Rights Day and queerograd. Currently\, she concentrates on experimentally embedding elements of body work and artistic expression in a political context. \nLeni Kastl (AT)  geboren 1963\, lebt im Südburgenland. Künstlerin im gegenkulturellen Kontext besonders im Grazer Raum\, arbeitet gerne mit den Mitteln des vordergründig Freundlichen und Harmlosen. Kunstinterventionen in den letzten Jahren vorrangig im öffentlichen Raum. Derzeit beschäftigt sie sich damit\, Elemente von Körperarbeit mit künstlerischen Mitteln in einen politischen Kontext experimentell einzubetten.
URL:https://kulturingraz.mur.at/event/leni-kastl-nacktes-sein-achtsame-selbstberuehrung-2/
CATEGORIES:Aktion und Performance
END:VEVENT
END:VCALENDAR