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SUMMARY:Küchengespräche#3 mit der Kulturvermittlung Granatapfel (Video-Konferenz)
DESCRIPTION:„Das ist mir nicht ganz koscher…!“ \nbedeutet\, dass einer Person etwas „suspekt\, bedenklich\, merkwürdig\, nicht korrekt“ vorkommt oder etwas „nicht ganz geheuer“ ist. Ein Ausspruch\, der den aktuellen Ausnahmezustand im Sinne der COVID-19-Pandemie treffend beschreibt\, in dem wir uns vor einem unsichtbaren und noch zu wenig-erforschtem Virus so gut wie möglich zu schützen versuchen- allen voran mit neuen Hygienebestimmungen\, aber auch\, was unser Zusammenleben im Sinne des „Social Distancing“\, der Ausgangsbeschränkungen und des vornehmlichen Zuhausebleibens betrifft. Das Tragen von Masken gehört plötzlich ebenso zu unserem Alltag wie neue Kommunikations- und Umgangsformen. Der Wohnraum\, zu dem mitunter die Architektin der KiG!-Räumlichkeiten Schütte-Lihotzky arbeitete\, wird  wichtiger denn je. Seitdem die Ausgangsbeschränkungen im Zuge der CORONA-Krise in Kraft getreten sind und auswärts Essengehen nicht mehr möglich ist\, hat gerade auch wieder die Küche\, auf die Schütte-Lihotzky als Erfinderin der Einbauküche trotz ihrer zahlreicher weiterer Arbeiten wie Wohnungen für Single-Frauen zurückgeführt wurde\, neue Bedeutung erlangt. Die Küche ist zum Labor mitunter verschiedener Teigsorten geworden\, wie sich an „Grüße aus der Backstube”-Bildern\, die durch Facebook oder Instagram geistern\, ablesen lässt. Wer noch Arbeit hat\, arbeitet im Home-Office und hält – falls die technischen und finanziellen Mittel sowie die Bereitschaft die neuen Kommunikationsplattformen zu erlernen vorhanden sind – mit Videokonferenzen auch über die Arbeit hinaus sein soziales Leben aufrecht. \nDer Begriff „koscher“ stammt aus der jüdischen Religion\, hat aber seit Jahrhunderten Einzug in die deutsche Umgangssprache gefunden. Er stammt aus dem Regelwerk der „Kaschrut“\, die die Unterteilung in koschere (reine\, einwandfreie) und nicht-koschere (unreine\, ungesunde) Zusammensetzungen – auch über Lebensmittel hinaus\, wie in Form von gegenseitig respektvollen Verhaltensweisen – bezeichnet. Neue Hygienebestimmungen gehören zu unserer neuen Normalität\, wobei wir stets Kompromisse eingehen müssen\, da ein 100%iger Schutz vor CORONA trotz aller Einschränkungen und Bestimmungen\, an die wir uns halten\, leider nicht möglich ist. \nZum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik kann das jüdische Osterfest Pessach – das gestern Abend begann und am 16.04.2020 abends endet – nicht in der Synagoge gefeiert werden. Was wird an Pessach gefeiert\, was gekocht und warum? Und welche Kompromisse müssen Juden und Jüd*innen in Graz generell eingehen\, um koscher leben zu können? Um Fragen wie diese wird es bei diesem 3. Küchengespräch\, das wir mit der Gründerin und Leiterin der „Kulturvermittlung Granatapfel“ Ruth Kathrin Lauppert-Scholz per Videokonferenz kommenden Mittwoch\, den 15.04.2020 von 18:00-20:00 Uhr führen werden\, gehen. Ihre Initiative setzt sich für ein lebendiges Judentum\, Gedenkarbeit sowie einen interreligiösen Dialog ein. Unter ihrer Anleitung werden wir gemeinsam per Videokonferenz ein typisches Pessach-Gericht – eine Matze-Knödel-Suppe – zubereiten. Die wichtigste Zutat hierfür\, das Matzemehl\, das aus ungesäuertem Brot (und damit nicht aus dem seit CORONA begehrten Produkt Germ bzw. Hefe) hergestellt wird\, ist in Graz vor Ort leider nicht zu bekommen. Es kann mit einem anderen Mehl nachempfunden und gegebenenfalls noch einmal später mit Matzemehl nachgekocht werden. \nWir freuen uns zusammen mit Euch / Ihnen unter der Anleitung von Ruth zusammen dieses für Pessach typische Gericht live per Videostream zuzubereiten. \nMehr zur Kulturvermittlung Granatapfel: www.granatapfel.ws \nDas Rezept steht unter: https://eatsmarter.de/rezepte/juedische-suppe-mit-matzeknoedel-0. \nDer Link zur Videokonferenz ist: https://meet.jit.si/Küchengespräch. \nPessach sameach und frohe Ostern! \nBildrechte/copyright Ⓒ: Bild von NickyPe auf Pixabay
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LOCATION:KiG!\, Graz\, 8020\, Österreich
CATEGORIES:Info und Diskussion,Küchengespräche
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