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SUMMARY:Katharina Pühl [D]: Queere Perspektiven auf Kollektivität & Ökonomie
DESCRIPTION:Der Zusammenhang von Ökonomie und _social fabric_\, also dem Gewebe sozialer Praxis und gesellschaftlichem Gefüge\, ist aus einer queerpolitischen Perspektive\, die kritisch auf heteronormative Strukturen gerichtet ist\, interessant. Wie tief normative\, sozial sortierende\, Gelegenheitsstrukturen von Leben organisierende heteronormative Ausrichtungen gesellschaftlicher Partizipationschancen\, politische Eingriffe und Gestaltungsmöglichkeiten bestimmen\, steht zur Prüfung an. Dies alles in Zeiten\, in denen die sogenannte Liberalisierung von `gleichgeschlechtlichen Lebensweisen´ ein Moment von zunehmender Demokratisierung zu sein scheint – eingebettet in den Rahmen vorwiegend westlicher kapitalistischer Gesellschaften. \nDer Beitrag möchte ein paar kritische Fragen aufwerfen\, die ein _Mittelstandsmodell von Gleichstellung hinterfragen; die unthematisierten rassistischen Strukturen der Ausblendung von grundlegenden Fragen sozialer Anordnung beleuchten und eine Art _Bevölkerungspolitik von Reproduktionspolitiken mit staatlicher Förderung beleuchten. \nDazu rechnet die Kritik an der – heteronormativen – Idee von Familie und Partnerschaft(en) wie aber auch die Frage nach Klassenverhältnissen\, Rassismus und Ethnizität – bzw. den Grenzen\, die nationalstaatliche Regime von Familienpolitik\, StaatsbürgerInnenschaft und Normen _legitimer Partizipation (die weit mehr umfasst als das Abgeben einer politischen Stimme bei einer Wahl) formulieren. \nDem individualisierenden Diskurs der – erweiterten – Normfamilie trägt tief ökonomistische und sozial vorgeformte Züge von Emanzipation\, die immer die von nicht Benachteiligten in der Gesellschaft adressiert – kurzum: LeistungsträgerInnen der Gesellschaft. Demgegenüber sind Fragen nach den materiellen Grundlagen einer queeren Community\, die sich anders organisiert\, ins Spiel zu bringen. \nKatharina Pühl arbeitet als Referentin für feministische Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse an der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin. Sie war langjährig im Bereich von Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies an unterschiedlichen Hochschulen in Deutschland und der Schweiz tätig. Arbeitsschwerpunkte sind feministische Kapitalismuskritik; die Verbindung von sozialökologischer Transformation und sozialer Reproduktion; Kritik des neoliberalen Sozialstaats mit Blick auf Geschlechterverhältnisse u.a.m. \nWeblink: http://www.rosalux.de/  \nModeration: Leo Lippert
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