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SUMMARY:Carina Klammer
DESCRIPTION:Geschlecht gegen den (Schluss-)Strich denken \nVergeschlechtlichte Körperbilder im Postnazismus \nDer Nationalsozialismus sowie sein Danach lassen sich nicht als statische Phasen begreifen. Auch der Körper und dessen Darstellungen erweisen sich in diesem Sinne als Orte\, an denen historische Kontinuitäten\, Leerstellen sowie Brüche verhandelt werden. Geschichte geht hierbei nicht nur „unter die Haut“\, sondern schreibt sich auch in diese ein.\nNicht erst seit dem NS gab es Bestrebungen\, die Geschlechterordnung und die „Rassen“-Politik\, mittels einer entsprechenden sozialästhetischen Erziehung\, in Einklang zu bringen. So galt als problematisch\, dass der Mann stets nur das „Echt-Weibliche“ suchen würde (die bestimmten Geschlechtsmerkmale) und sein Geschmack erst in zweiter Linie vom „Rassen“-Typus gefesseln sei. An derartige Diskurse anknüpfend beschrieb Joseph Goebbels den Politker als Künstler\, der es verstehe\, die „Rohstoffmasse Mensch“ zum „Volkskörper“ zu formen.\nAnalog zur Nation war auch der Körper stets mit Ängsten seiner drohenden Auflösung besetzt. Die Haut fungierte hierbei auch als Ort der Grenzmarkierung und „Körperpanzer“ zwischen einem als feindlich wahrgenommen Äußeren und dem eigenen Inneren\, welches von fremden Einflüssen rein gehalten werden müsse. \nIm Vortrag wird der Frage nachgegangen\, wie Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder angesichts von rassistischen und antisemitischen Körperpolitiken nach 1945 fortgesetzt oder reaktualisiert wurden. Die Bildproduktion des NS wird hierbei ebenso Thema sein wie dessen Fort- und Nachwirkungen im visuelle Gedächtnis nach 1945. \nCarina Klammer ist Soziologin\, Teil der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) und arbeitet u.a. zu den Schwerpunkten feministische Theorie und Rechtsextremismusforschung. \nWeb: www.fipu.at \n  \nThinking gender against the grain. \nGenderized body images in the age of post-Nazism. \nThe age of Nazism and the subsequent time span are not considered as static periods. In this\nsense\, body and body images turn out to be indications of historical continuity and disruption – and history does not only get “under the skin”\, it also enrolls within. This lecture addresses images of femininity and masculinity in the context of body concerned racist and anti-Semitic politics\, which were continued and reactivated after 1945. It refers to Nazi body images and their consequences to the common visual memory after 1945. \nCarina Klammer (AT) is sociologist and part of the research group “ideologies and politics of inequalities” (“Ideologien und Politiken der Ungleichheit” (FIPU)). Among others\, her main focus lies on feminist theory and the dynamics of right-wing extremism. \nWeb: www.fipu.at \n(c) Carina Klammer
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CATEGORIES:Gespräche
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